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Wie ein Engel

Ich sitze hier in meinem Zimmer,
es ist düster,finster,kalt,
ich starre an die Zimmerwand,
immer wieder,immer.

Alles hat hier keinen Sinn,
ich bin es wirklich Leid,
es gibt kein Ziel, gibt kein Entrinn',
in der tristen Einsamkeit.

Doch dann kamst du,her in mein Leben,
wie ein Engel für ein Kind,
du wollt'st mir Freude wiedergeben,
aber ob das wirklich stimmt?

Doch langsam merkt' ich deinen Ernst,
du warst so lieb zu mir,
du warst wie keiner je zuvor,
dein Herz das nahm mich auf bei dir.

Du brachtest mir das Leben bei,
mit Geduld und Zeit,
du nahmst mich immer wie ich bin,
und dann war ich bereit.

Jetzt sitzen wir zu Zweit im Zimmer,
so hell,so leuchtend, du bist mein,
ich halte deine Hand für immer,
von nun an werd ich glücklich sein!

In dir gefangen

Ich träume.
Ich wache.
Ich sehe dich,
wie du dich über mich beugtest,
verwaschen,
im Strudel der Zeiten.
Wolltest mich leiten
und zeugest,
enge, graue Räume:
ohne Fenster


Das Leben
wäre
vielleicht einfacher
wenn ich dich
gar nicht getroffen hätte

Weniger Trauer
jedes Mal
wenn wir uns trennen müssen
weniger Angst
vor der nächsten und
übernächsten Trennung

Und auch nicht soviel
von dieser machtlosen Sehnsucht
wenn du nicht da bist
die nur das Unmögliche will
und das sofort im
nächsten Augenblick
und die dann
weil es nicht sein kann
betroffen ist
und schwer atmet

Das Leben
wäre vielleicht
einfacher
wenn ich dich
nicht getroffen hätte
Es wäre nur nicht
mein Leben


Vermisster Traum

Im Laternenschein vergehen
die Statisten dieser Nacht,
Denn im optischen Nirwana
Schlage ich die wahre Schlacht

Ein Gedanke bildet Schilde
Gegen Reden ohne Sinn,
Obendrein, geplante Worte
Rüsten auf zum Neubeginn

Durchgespielt wurd all dies häufig,
Doch von Nebel nur umgeben.
Dich – vermissten Traum – entlasse
Ich im Morgengraun ins Leben


Seelenpuzzle

Eine unscheinbare Schachtel,
so eingestaubt und gut versteckt,
die bewahre ich mir sicher,
sie bleibt für viele unentdeckt.

Dir allein wollt ich sie öffnen,
ihren Inhalt offenbaren,
alle Teilchen dir erläutern,
die für mich so wichtig waren.

Du nimmst mir mein Ein und Alles,
reißt meinen Schatz mir aus der Hand,
verteilst die abertausend Teile,
steckst einige sogar in Brand.

Stücke meines Seelenpuzzles
sind so verbrannt zu Aschestaub.
Zeigt nur mit Lücken mein Portrait.
Liebe nenn ich Seelenraub.

Offene Wunden

Wenn dunkle Gedanken sich traege versammeln,
die Nacht sie mit fahlgrauen Faeden umflicht,
erwachen Daemonen in ihren Verstecken
und zerren die Angst in das schwindende Licht.

Sie beissen sich fest in verheilenden Narben
und drehen die Zeiger der Uhren zurueck,
sie krallen sich blindwuetig tief in die Wunden,
entwurzeln die Keime der Hoffnung auf Glueck.

Mit lautlosen Worten, zu Kraenzen geflochten,
umrahme ich taeglich ein farbloses Bild
und zaehle die Kruege vergossener Traenen,
mit Melancholie bis zum Rande gefuellt.

So viele Momente, nur sinnlos zerredet,
ich greife nach ihnen, doch fliehen sie mich,
nun klaffen unendliche Graeben als Grenzen
und jeder steht auf seiner Seite - fuer sich.

Das Morgen, verschleiert mit blickdichten Tuechern,
ein Traum baumelt leblos am Galgen der Zeit,
die Schuld haftet klebrig wie Blut an den Haenden...
die Einsamkeit huellt sich in Endgueltigkeit.




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